Vreneli (Laura Beck, links) wird von ihrer Mutter (Anna Hodel) wie eine Magd behandelt.Plötzlich schaut der Kobold Zwirbli (Prisca Portmann, rechts) im Auftrag von Frau Holle bei der Familie Bölsterli vorbei.Als er erfährt, wie ungerecht Vreneli behandelt wird......beschliesst er, ihr zu helfen.In der Zwischenzeit ist auch Vrenelis faule Schwester Marie (Rahel Lisebach) aufgestanden.Jetzt wird es Zeit für ein zünftiges Zmorge.Auch Marie geht mit ihrer Schwester nicht sehr warmherzig um.Aus seinem Versteck beobachtet Zwirbli diese bodenlose Frechheit......und sorgt dafür, dass sich Marie die Zunge verbrennt.«Auaaaaa!»«Du Armes. Dafür gibt es jetzt ein Schöggeli für dich!»Zwirbli verspricht, alles seiner Meisterin zu berichten.Denn obwohl Frau Holle eine strenge Frau ist, setzt sie sich immer für die Gerechtigkeit ein.Vreneli bleibt nichts anderes übrig......als weiterhin das Dienstmädchen zu spielen.Zwirbli macht sich unterdessen auf den Weg zu Frau Holle, und zwar...«...uf em Vorenabe-hendenufe-zrengeltome-zwöschetore-näbetosse-Wägli.»Als Vreneli am Nachmittag den Garten kehrt......bekommt Familie Bölsterli Besuch vom Gärtner Blättli (Robi Lisebach).Blättli wird von seinem ewigen Pfnüsel geplagt.Witwe Bölsterli lädt den Gärtner auf eine Tasse Kaffe ein.....und schwärmt von ihrer lieben Tochter Marie.Aber Gärtner Blättli findet Vreneli eigentlich viel netter.Als Marie kurze Zeit später auftaucht......weiss sie weder den Besuch noch seine Geschenke, die er der Familie mitgebracht hat, zu schätzen.«Sie meint es gar nicht so!» beschwichtigt Witwe Bölsterli.Bald darauf erscheint Lehrer Buume (Hansruedi Kaiser, rechts), der sich den ganzen Tag über allerhand ärgert.«Schauen Sie, Herr Blättli...»«...was Vreneli für einen Tintenfleck in ihrem Heft hinterlassen hat.» Da kann doch etwas nicht stimmen.Wieder einmal taucht Zwirbli auf......der den Lehrer zunächst ein bisschen an der Nase herumführt.«Du bist sicher kein Kobold, sondern ein Lausbub!»Besorgt zeigt Lehrer Buume Witwe Bölsterli den Tintenfleck in Vrenelis Heft.«Jetzt gibt es ein paar gesalzene Strafaufgaben.»Witwe Bölsterli verspricht, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.Obwohl Vreneli versichert, den Tintenfleck nicht gemacht zu haben, glaubt ihr ihre Mutter kein Wort.Dass es Marie gewesen sein könnte, die die Seiten aus Neid vertauscht hat, kommt Witwe Bölsterli überhaupt nicht in den Sinn.Stattdessen trägt sie Vreneli noch mehr Strafaufgaben auf.«Bis morgen spinnst du zwölf Spindeln Garn!»Durch ein Missgeschick lässt Vreneli die Spindel in den Brunnen fallen......und muss sie wieder zurückholen. Frau Holle erfährt davon und will ihr helfen.Im Land von Frau Holle angekommen, zeigt Zwirbli Vreneli den Weg zu deren Haus.Auf dem Weg dorthin trifft sie auf einen sprechenden Apfelbaum......dessen reife Äpfel sie von seinen Ästen schütteln muss.Daraufhin bittet sie ein sprechender Backofen......seine fertig gebackenen Brote herauszunehmen.Bald darauf findet Vreneli das Haus von Frau Holle (Astrid Troxler, oben).Frau Holle macht Vreneli das Angebot......dass sie bei ihr wohnen und arbeiten könne.«Es gibt zwar viel zu tun bei mir...»«...aber dafür darfst du auch mein grosses Federkissen schütteln.»«Jetzt schneit es auf der Erde.»Als Vreneli aus Heimweh wieder nach Hause möchte......wird sie von Frau Holle mit einem Goldregen belohnt......und erhält ihre verlorene Spindel mit goldenem Garn zurück.Zu Hause beklagt sich Marie über die Arbeit, die seit Vrenelis Verschwinden an ihr hängen bleibt.Da sie sich zu schade ist, um den Vorplatz zu salzen......landet der verdutzte Gärtner Blättli auf dem vereisten Boden.Die helfende Hand von Lehrer Buume......macht die Situation auch nicht einfacher.«Das ärgeret eim! Das ärgeret eim!»«Was machen denn die werten Herren auf dem kalten Boden?»«Deine Faulheit ist lebensgefährlich, Marie Bölsterli!»Als Marie selbst auf dem spiegelglatten Boden ausrutscht......ist die Schadenfreude gross.Bevor sich Zwirbli von Vreneli verabschiedet......schenkt er ihr noch zwei Zaubertränke. Einen gegen Ärger, der andere gegen Pfnüsel.Marie traut ihren Augen kaum......und der Neid kehrt augenblicklich zurück.Von den anderen wird Vreneli wärmstens empfangen......und sie berichtet ihnen von ihrem Abenteuer.Lehrer Buume überreicht sie ein Fläschen des Zaubertrankes.Nachdem dieser einen Schluck davon getrunken hat, ärgert ihn auf einmal nichts mehr.Auch Gärtner Blättli erhält von Vreneli ein Fläschen des Zaubertranks.Die Medizin schmeckt fürchterlich......und brennt im Hals. Trotzdem wirkt sie aber wie ein Wunder.Beim Anblick der goldenen Spindel beschliesst Marie, es ihrer Schwester gleich zu tun.Im Land von Frau Holle angekommen, wundert sich Zwirbli über den neuen Gast.Auf dem Prüfungsweg rührt Marie jedoch keinen Finger......und lässt Apfelbaum und Backofen links liegen.«Ich bin ja schliesslich kein Wegglibäcker!»Auch Frau Holle erschrickt über Maries unfreundliche Art......und selbst Zwirbli lässt sie eiskalt abblitzen.Zwirbli beobachtet Maries handwerkliches Geschick aus der Ferne......aber viel zu sehen gibt es wirklich nicht gerade.Stattdessen besteht Marie darauf......endlich ihren verdienten Lohn zu erhalten.Doch unter dem grossen Zaubertor......erwartet sie eine böse Überraschung.Statt Gold regnet es schwarzes, klebriges Pech.Frau Holle tut es zwar sichtlich leid, aber gerechte Strafe muss sein.Auf dem Heimweg beginnt Marie, über ihre Taten nachzudenken.Doch Zwirbli hat kein Gehör und will Marie so schnell wie möglich zu Hause abliefern.Beim Haus angekommen, wird sie vom Hahn verraten......und die Mutter erschrickt ausserordentlich bei diesem traurigen Anblick.Langsam scheinen Mutter und Tochter ihre Fehler zu bereuen.«Das kommt davon, wenn man das ABC und das 1x1 nicht lernt.»Durch Maries Jammern taucht auf einmal Frau Holle auf.«Ich verspreche hoch und heilig, dass ich mich bessern werde.»«Du musst es nicht versprechen, sondern machen!»Zwirbli ist zwar nicht begeistert, dass er das Pech von Marie wieder wegzaubern soll......willigt schliesslich aber doch ein.Und als Dank für seine guten Taten erhält Zwirbli......einen schneeweissen Schal.